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Der saarländische Steinkohlenbergbau Band 2

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Thomas Reinhardt
- einer der Autoren von "Gruben und Bergbaulandschaften im Saarland"

Der saarländische Steinkohlenbergbau - Band 2 | DIE AUTOREN
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Der saarländische Steinkohlenbergbau - Band 2 | DIE AUTOREN
   
  Reinhard Klimmt, am 16. August 1942 in Berlin geboren. Aufgewachsen in Engter bei Osnabrück. 1962 Abitur in Osnabrück. Geschichtsstudium in Saarbrücken. Seit 1964 Mitglied der SPD, viele Parteifunktionen u.a. Landesvorsitzender der SPD Saar, Stellvertretender Vorsitzender der Grundsatzprogrammkommission der SPD/Bund. Von 1975 bis 1999 Mitglied des Saarländischen Landtags, 1985 bis 1998 Fraktionsvorsitzender, vom November 1998 bis November 1999 Ministerpräsident des Saarlandes, vom November 1999 bis November 2000 Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Von 2002 bis 2009 Beauftragter des Vorstandes der DB AG. Zahlreiche Publikationen. Viele Ehrenämter, u.a. Vorsitzender des dbv, Landesverband Saar. Vorsitzender des Kuratoriums der Studien-Stiftung-Saar. Vorsitzender Aufsichtsrat 1. FCS
     
  Der Historiker und Publizist Dr. Albert H. V. Kraus, 1949 inHüttigweiler/Saar geboren, war nach dem Abitur (1968) am Krebsberg-Gymnasium in Neunkirchen/Saar und dem Studium der Geschichte, Romanistik und Erziehungswissenschaft in Saarbrücken und Nancy (1968-1974) im Höheren Schuldienst des Saarlandes tätig. Promotion (1982) mit einer Untersuchung über die Lösung der Saarfrage in der Ära Adenauer. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Studien und publizistische Beiträge zu Themen der Zeitgeschichte in deutschen und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht, mehrere Features für den Deutschlandfunk (Köln) geschrieben und war darüber hinaus auch als Gutachter tätig. In Anerkennung seiner publizistischen Tätigkeit hat ihm Bundespräsident Horst Köhler im Jahr 2008 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Buchveröffentlichungen: Die Saarfrage (1945-1955) im Spiegel der Publizistik. Die Diskussion um das Saarstatut vom 23.10.1954 und sein Scheitern in der deutschen, saarländischen und französischen Presse, 317 Seiten, Saarbrücken 1988. „Die Freiheit ist unteilbar!“ Der Historiker Helmut Hirsch. Weg und Wirken eines deutschen Emigranten vor dem Hintergrund des 20. Jahrhunderts, 164 Seiten, Saarbrücken 2004. Saarland zwischen Michel und Marianne. Die Volksabstimmungen von 1935 und 1955. Zeitgeschichte – Politik – Humor, 267 Seiten, Saarbrücken 2005. Brennpunkte Deutschland, Saarland und Europa. Ereignisse und Gestalten des 19. und 20. Jahrhunderts. Von Bismarck bis Adenauer, von Clemenceau bis De Gaulle, 401 Seiten, Saarbrücken 2009.
     
  Delf Slotta, Jahrgang 1958, ist diplomierter Geograph und Regierungs-Direktor im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes. Seit 2011 leitet Slotta dort die Stabsstelle „Lenkungskreis Bergbauflächen“, die den zukünftigen Umgang mit den Flächen des Bergbaus im Saarland koordiniert. 2010 ist Delf Slotta zudem zum Direktor des Instituts für Landeskunde im Saarland bestellt worden. Delf Slotta beschäftigt sich seit über drei Jahrzehnten intensiv mit der Industriegeschichte und Industriekultur im Saar-Lor-Lux-Raum. Seine Spezialgebiete sind der saarländische und lothringische Bergbau auf Steinkohlen, das Eisenhüttenwesen der Region und Fragen des Strukturwandels. Zahlreiche Bücher, Artikel, gutachterliche Stellungnahmen, Ausstellungen, Inventarisierungs- und Forschungsarbeiten zu diesen Themenkomplexen haben ihn als Kenner und Bewahrer vor allem der bergbaulichen Kunst und Kultur bekannt werden lassen. Mit Vorträgen und Führungen zu Zeugnissen der Industriekultur hat er sich im Saarland und darüber hinaus in der breiten Öffentlichkeit einen Namen gemacht. Delf Slotta ist Mitglied des Landesdenkmalrates des Saarlandes, zudem Vorstand und Beirat in zahlreichen Akademien, Kammern, Kuratorien, Stiftungen und Vereinen.
     
  Axel Schäfer, 1956 in Stennweiler/Saar geboren, ist Obermarkscheider der RAG Deutschen Steinkohle. Er studierte Markscheidewesen an der RWTH in Aachen und beendete die Berufsausbildung mit dem 2. Staatsexamen für den höheren Staatsdienst als Markscheider. Ab 1983 war er beim Bergwerk Göttelborn tätig, wo er als Werksmarkscheider u.a. für die konzeptionelle Ausrichtung der Bergwerke im östlichen Saarrevier bis hin zur markscheiderischen Planung der Verbundmaßnahmen am Standort Göttelborn verantwortlich zeichnete. Schäfer promovierte über den Bau und sicheren Betrieb von künstlich angelegten Wasserreservoiren und Absinkweihern, wenn diese innerhalb bergbaubedingter Einwirkungsbereiche des Steinkohlenabbaus liegen. Nach Aktivitäten im Umfeld öffentlichkeitsrelevanter Projekte mit bergbaulichen Einflüssen, stand er dem zentralen, markscheiderischen Riss- und Kartenarchiv mit übergeordneten, landesplanerischen Koordinierungsaufgaben vor, bis ihm als Prokurist ab 1997 die Leitung des gesamten Bereichs Markscheidewesen, Bergschäden und Bauwesen übertragen wurde. Gleichzeitig mit dem Auslaufen der Kohlengewinnung befasst er sich mit dem ordnungsgemäßen Schließen der Lagerstätte sowie den damit einhergehenden Aufgaben im Rahmen des Rückzugs des Steinkohlenbergbaus aus der saarländischen Industrielandschaft.
     
  Lothar Warscheid wurde am 12. September 1953 in Bettenfeld (Eifel) geboren und wuchs auf dem elterlichen Bauernhof auf. Nach der Volksschule wechselte er zum privaten St. Josef Gymnasium in Biesdorf (Eifel), das damals von der Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie (MSF) geleitet wurde. Dort legte er 1975 das Abitur ab und lebte in dem zum Gymnasium gehörenden Internat. Den anschließenden Grundwehrdienst legte er als Fernmelder in der Heinrich-Hertz-Kaserne Daun (Eifel) ab. Im Wintersemester 1976 begann Lothar Warscheid ein Studium im Fach Wirtschaftspädagogik an der Universität des Saarlandes, das er 1981 als Diplom Handelslehrer abschloss. Im Februar 1982 startete er seine journalistische Laufbahn als Volontär bei der Saarbrücker Zeitung. Seit September 1983 ist er dort als Redakteur beschäftigt, zunächst in der Landespolitik und nach weiteren Stationen seit 1990 im Ressort Wirtschaft. Dort befasste er sich schon früh mit dem Thema Bergbau und setzte sich intensiv mit den Problemen der Branche auseinander. Das umfasste sowohl Berichte über die Saarbergwerke und ihre Nach- folge-Gesellschaften als auch die Frage, wie es mit den Menschen weitergeht, die vom ständigen Rückgang des Bergbaus betroffen sind. Lothar Warscheid ist in zweiter Ehe mit Natalja Warscheid verheiratet. Aus erster Ehe hat er zwei erwachsene Söhne, Hendrik (Jahrgang 1986) und Steffen (Jahrgang 1989). Privat beschäftigt er sich mit allem, was den Geist anregt (Lesen, Reisen, Musik oder Kunst).
     
  Prof. Dr. Rainer Slotta, geboren am 1. Mai 1946 in Braunschweig als Sohn der Eheleute Prof. Dr. Günter Slotta und Ursula, geb. Riemschneider. Nach der Schulzeit in Göttingen und Saarbrücken im Jahre 1966 Beginn des Studiums an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, und an der Technischen Universität Braunschweig (Fächer: Kunst- und Baugeschichte, Klassische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Geschichte). 1974 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Saarbrücken (Titel der Dissertation: Romanische Archi- tektur im lothringischen Departement Meurthe-et-Moselle). Nach einem Stipendium der Fritz Thyssen-Stiftung am Deutschen Bergbau-Museum Bochum (1974-1977) Einstellung im Deutschen Bergbau-Museum Bochum als Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Leiter der Abteilung „Technische Denkmäler“; 1977). 1987 Ernennung zum Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und zum Geschäftsführer der „Vereinigung der Freunde von Kunst und Kultur im Bergbau e.V., Bochum“. 1997 Verleihung des Titels „Professor“ durch das Land Nordrhein-Westfalen. 2012 Verabschiedung in den Ruhestand. Verheiratet mit Dr. Elisabeth Kessler-Slotta, zwei Kinder (Corne- lius [geb. 1985] und Barbara [geb. 1989]). Zahlreiche Veröffentlichungen zu den Themenbereichen „Tech- nische Denkmäler“, „Denkmalpflege“ und „Bergbauliche Kunst und Kultur“. Durchführung von wichtigen Ausstellungen (zuletzt 2011/ 2012 „Schätze der Anden – Chile Kupfer für die Welt“). Mitarbeit in zahlreichen Gremien und Träger mehrerer Ehrungen des In- und Auslandes.
     
  Kurz vor dem Übergang der Saarbergwerke AG in die Deutsche Steinkohle AG (DSK) wurde Franz Rauber von dem letzten Vorstand der Saarbergwerke AG beauftragt, eine Dokumentation zu der wechselvollen Geschichte des Saarbergbaus unter staatlicher Regie zu er- stellen. Der 1. Teil dieser Dokumentation umfasst die Zeit von der Überführung des Bergbaus in Staatseigentum durch Fürst Wilhelm Heinrich ab 1751 bis zu den Folgen für den Saarbergbau aus dem Versailler Vertrag. Der 2. Teil der Dokumentation beginnt mit der Betriebsführung durch die Mines Domaniales Françaises de la Sarre (1920 bis 1935) und endet mit dem Übergang auf die DSK im Jahre 1998. Franz Rauber hat als Sohn eines Saarbergmanns im Elternhaus und in der Verwandtschaft Bergmannsleben in Freud und Leid hautnah kennen gelernt und miterlebt. Vor und während seines Bergbau-Studiums war er im Saarbergbau mit der praktischen Tätigkeit des Bergmanns unter und über Tage vertraut worden. Nach Abschluss des Bergbau-Studiums im Jahre 1958 begann er seine bergmännische Laufbahn zunächst als Steiger, Fahrsteiger und Planungsingenieur auf der Grube Camphausen. Von 1963 bis 1966 war er Assistent des Technischen Vorstandes Bergbau. Danach war er in verschiedenen Leitungsfunktionen in den Grubenbetrieben – davon 14 Jahre als Abbauingenieur und Betriebsinspektor auf der Grube Ensdorf – und fünf Jahre als Betriebsdirektor der Grube Camphausen tätig. Bis zu seiner Pensionierung als Bergwerksdirektor und Prokurist im Jahre 1991 war Herr Rauber in seiner letzten Funktion als Leiter der Hauptabteilung Bergtechnik eingesetzt.
     
  Max Rolshoven wurde 1948 in Neunkirchen Saar geboren. Nach Gymnasium und Wehrdienst verfuhr er 1969 seine ersten Arbeitsschichten auf Luisenthal, der Grube mit trauriger Berühmtheit. Es folgten Lehr- und Wanderjahre u.a. in Clausthal-Zellerfeld, Aachen und München, die er mit dem Zweiten Staatsexamen als Bergassessor abschloss. 1980 begann er bei der Saarbergwerke AG, wiederum in Luisen- thal, als Betriebsingenieur. Nach ersten Erfahrungen in Produktion und Planung wurde ihm 1984 die Leitung der Sicherheitsdienste übertragen. 1987 wechselte er zur Hauptabteilung Sicherheit und Arbeitsschutz, um ein Jahr später die Leitung der unabhängigen Fachstellen für Brand- und Explosionsschutz sowie der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen Friedrichsthal und ab 1991 der Fachstellen für Grubenbewetterung und Ausgasung wahrzunehmen. 1998 wurde sein Verantwortungsbereich auf den Methanbetrieb erweitert. Rolshoven war Mitglied des Deutschen Ausschusses für das Grubenrettungswesen und zahlreicher Fachausschüsse in Deutsch- land und Frankreich. Er pflegte enge Beziehungen zu französischen und tschechischen Fachkollegen und wurde 2000 mit dem goldenen Grubenwehrehrenzeichen der Tschechischen Republik ausgezeichnet. 2002 erhielt er das Silberne Grubenwehrehrenzeichen. 2002 verließ Rolshoven das Unternehmen – seit 1998 DSK – und trat in den Vorruhestand.
     
 

Uwe Eduard Schmidt, 1960 in Göttelborn/Saar geboren, ist Professor für Wald- und Forstgeschichte im Institut für Forst- und Umweltpolitik der Forst- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i.Br. Nach dem Studium der Forstwissenschaften und Promotion in Freiburg, absolvierte er die Vorbereitungszeit für den höheren Forstdienst in Rheinland-Pfalz und war anschließend im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bonn Referent für neuartige Waldschäden. 1998 habilitierte sich Schmidt an der Ludwig-Maximilian-Universität in München mit dem Thema „Das Problem der Ressourcenknappheit, dargestellt am Beispiel der Holznot in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert“ und lehrte als Hochschuldozent das Fach Forstgeschichte an der Universität Freiburg. Nach einem halbjährigen Aufenthalt als Guest lecturer an der North Carolina State University in Raleigh übernahm er 2005 den Lehrstuhl für Wald- und Forstgeschichte an der Forst- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät in Freiburg und ist dort lehrend und forschend tätig. Forschungsschwerpunkte sind die sich verändernden gesellschaftlichen Ansprüche an natürlich vorhandenen und bewirtschafteten Ressourcen. In diesem Kontext sind wirtschaftliche, soziale und politische Kontinuitäten und Diskontinuitäten und deren Auswirkungen von hoher Bedeutung.

     
  Michael Sander, geboren am 13. Dezember 1949 in Saarbrücken; 1968 Abitur am Humanistischen Zweig des Ludwigsgymna- siums in Saarbrücken; 1968-1978 Studium der Geschichte, Germa- nistik und Politikwissenschaft in Saarbrücken und Freiburg i.B.; 1974 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien; 1978-1980 Ausbildung und Zweites Staatsexamen für den höheren Archivdienst. 1980-1989 Aufbau des Archivs und der Dokumentationsabteilung im Landtag des Saarlandes, seit 1990 Archivoberrat im Landesarchiv Saarbrücken. 1989-2008 Obmann des Wissenschaftlichen Ausschusses, ab 1994 Geschäftsführer des Historischen Vereins für die Saargegend e.V.; 1994-2006 Vorstandsmitglied des Saarländischen Museums- verbandes e.V.; 1997-1999 Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Industriekultur“; seit 2008 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Museums im Carreau Wendel in Kleinrosseln; seit 1992 Schriftführer und Vorsitzender der Gesellschaft für Volkskunde im Saarland e.V., seit 2009 Korrespondierendes Mitglied der Academie Nationale de Metz. Arbeitsschwerpunkte: Nassau-Saarbrücken im 18. Jahrhundert, Verkehrsgeschichte im 19. Jahrhundert, Hochindustrialisierung und Bergarbeiterbewegung im 19. Jahrhundert, Nachkriegszeit im Saarland, Verfassung des Saarlandes, Verwaltungsgeschichte.
     
  Fritz König, geboren 1952 in Hostenbach. Er hat genau 40 Jahre und vier Wochen bei der RAG gearbeitet, von September 1969 bis September 2009. Seine Laufbahn begann er als Auszubildender zum Industriekaufmann bei den Saarbergwerken. Es folgten unter anderem eine Weiterbildung zum praktischen Sozialwirt (AfAs) und mehrere Funktionen im Personalbereich, vom Abteilungsleiter im Sozialwesen (1994-1998) bis hin zum Betriebsdirektor für Personal- und Sozialfragen des Bergwerks Göttelborn (1998-2000). Im Jahr 2002 erfolgte die Bestellung zum Leiter des Funktions- bereichs Belegschaft und die Erteilung der Prokura, noch im selben Jahr übernahm er die Funktion des Regionalbeauftragten Saar. Im Jahr 2005 übernahm er die Funktion des Personaldirektors und stellvertretenden Leiters des Servicebereichs Belegschaft, ab 2008 mit Gesamtprokura für die RAG AG. Im Rahmen der beruflichen Tätigkeit war er Mitglied des Ver- waltungsausschusses der Agentur für Arbeit Saarbrücken sowie beim Landesarbeitsamt Rheinland-Pfalz/Saarland. Er war außerdem Mitglied des Prüfungsausschusses der IHK für die Durchführung von Weiterbildungsprüfungen sowie im Prüfungsausschuss für Industriekaufleute. Darüber hinaus war er ehrenamtlicher Richter sowohl beim Arbeitsgericht als auch beim Sozialgericht Saarbrücken. Er ist heute noch ehrenamtlich als Mitglied des Vorstandes der Stiftung Bergmannshilfswerk Luisenthal sowie der August-Schmidt- Stiftung tätig. Seit 1974 ist er Mitglied der CDU, seit fast 30 Jahren Vorsitzender des Ortsverbandes Hostenbach.
     
  Günter Streich, geboren 1933 in Essen, Abitur 1953; von 1956 bis 1971 Redakteur der NRZ Neue Ruhr Zeitung; stellvertretender Leiter der Stadtredaktion Essen. Seine Hauptarbeitsgebiete: Kommunalpolitik, Bergbau, Polizeireporter. 1967 bis 1971 Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Rheinisch Westfälischen Verlagsgesellschaft. 1. Januar 1972 bis 30. Juni 1990 Redakteur der RAG-Mitarbeiter- zeitschriften, ab 1. April 1976 Chefredakteur. Mitarbeiterzeitung und Belegschaftsbericht erhielten mehrfach Journalisten- und Gestalterpreise. An der Journalistenhochschule und an der Akademie der Wirtschaft Köln bildete Streich als Dozent 6 Jahre lang Journalisten und Fachkräfte Öffentlichkeitsarbeit aus. Seit Eintritt in den Ruhestand ist er schriftstellerisch tätig und hat bisher 14 Bücher veröffentlicht: Stadt-, Heimat- und Bergbau sind die Themen. Sein erstes Buch trägt den Titel „Die Börse der Schwarzen Diamanten“. Der Bergmannskalender zählt ihn seit 1998 zu seinen Autoren. Viele Jahre war Günter Streich als Vorsitzender des Vereins Kunstschacht Katernberg e.V. Mitgestalter zeitgeschichtlicher Ausstellungen zu Themen wie „Die Heilige Barbara“, „Zwangsarbeiter in Deutschland“, „Frühe Zuwanderer aus Polen“. Der „Kunstschacht“ von Thomas Rother ist Teil der Welterbezeche Zollverein.
     
  Rudolf Krumm absolvierte eine Lehre als Baumschulgärtner und studierte anschließend an der Fachhochschule Osnabrück Landespflege. Nach Abschluss des Studiums war er als Bauleiter im Ruhrgebiet tätig. 1989 wechselte er zu den Saarbergwerken, wo er landschaftsgestalterische Projekte vor allem im Zusammenhang mit Halden und Absinkweihern bearbeitete. Nach der Verschmelzung der Saarbergwerke in die RAG Aktiengesellschaft übernahm er verschiedene Aufgaben im Unternehmen und arbeitet heute beim Konzernunternehmen RAG Montan Immobilien an verantwortlicher Stelle mit an Fragen der Rekultivierung und Entwicklung der Flächen des Saarbergbaues. Heute ist er als Prokurist tätig und leitet die Repräsentanz Saar. Daneben ist er Geschäftsführer der montanSOLAR GmbH.
     
  Dipl.-Geographin Andrea Maria Hartz ist Partnerin im Planungsbüro agl (angewandte geographie, landschafts-, stadt- und raumplanung) | Hartz • Saad • Wendl | Saarbrücken (www.agl-online.de). Das Studium der Geographie und der Biologie an der Universität des Saarlandes schloss sie mit dem Diplom in Geographie im Fachbereich für Sozial- und Umweltwissenschaften ab. Seit 1988 arbeitet sie im Bereich der räumlichen Planung, seit 1993 ist sie mit Partnern in der Planungsgruppe agl tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Raum- und Regionalentwicklung. Sie beschäftigt sich u.a. mit raumwirksamen Transformationsprozessen von Gesellschaft und in diesem Kontext mit kooperativen Planungsprozessen zur Gestaltung von Stadtlandschaften. Seit 1998 begleitet Frau Hartz die Umsetzung des Regionalparks Saar, der sich in seinen Projekträumen Saarkohlenwald, Warndt sowie der Landschaft der Industriekultur Nord auch der Entwicklung des landschaftlichen Erbes des Bergbaus im Saarland widmet. Sie betreute seit 2002 bereits verschiedene Dialog- und Planungsprozesse im Rahmen der Konversion ehemaliger Bergbaustandorte, beispielsweise der Tagesanlagen Warndt und Luisenthal oder der Gasmaschinenzentrale in Neunkirchen-Heinitz, zudem den 2010 und 2011 durchgeführten offenen Ideenwettbewerb für die Landmarke Halde Duhamel/Ensdorf. Frau Hartz ist u.a. Mitglied in der Akademie für Raumforschung und Landesplanung sowie der Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung.
     
 

Prof. Dr. Franz-Josef Wodopia wurde am 12. Dezember 1957 in Heidelberg geboren. 1981 machte er seine Diplom-Prüfung in Volkswirtschaftslehre, 1985 promovierte er zum Doktor der Wirtschaftswissenschaften (rer. pol.) an der Universität Heidelberg mit dem Thema: „Intertemporale Produktionsentscheidungen – Theorie und Anwendung auf die Elektrizitätswirtschaft“. Im Jahr 1986 trat er seinen Dienst beim Gesamtverband Steinkohle (GVSt), Essen, an. 1989 wechselte er zur IG BCE, Hannover, zuletzt als Leiter der Abteilung „Bergbau und Energiewirtschaft“. Seit dem 1. Juli 2005 ist Prof. Wodopia Hauptgeschäftsführer, seit dem 1. Mai 2006 Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des GVSt, Essen. Von 2000 bis 2007 hatte er eine Professur für Wirtschaftswissenschaften für Ingenieure an der TFH Georg Agricola inne und baute dort den Masterstudiengang „Technische Betriebswirtschaft“ auf; seit 2007 ist er dort Honorarprofessor.

     

 
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